DDR 1971, 96min, Regie/Künstler*in: Ingrid Reschke

„Hoffi“ Hoffmann, vorbestraft wegen Körperverletzung, lernt bei einem Krankenhausaufenthalt Urban kennen, einen Ingenieur, der auf zahlreichen Baustellen des sozialistischen Auslands tätig war. Um ihm nachzueifern, geht auch Hoffi zum Bau.
Auf einer Großbaustelle in Sachsen lernt er die Werkstudentin Gila kennen und verliebt sich in sie. Unterstützt von seiner Brigade, kann Hoffi ihr nach Ostberlin folgen. Dort stellt sich heraus, dass Gila schwanger ist …
Ingrid Reschke, damals eine der wenigen Regisseurinnen im DEFA-Spielfilmstudio, beschäftigt sich in Tradition der „Berlin-Film“ der 50er und 60er Jahre mit verknüpften sozialen Probleme: Halbstarkentum, Wohnungsmangel in der Hauptstadt, Verwahrlosung der Kinder von alleinerziehenden Müttern.
Neben Urban und einer engagierten Sozialarbeiterin haben auch SED-Parteimitglieder entscheidenden Anteil daran, dass sich am Ende die Prophezeiung des Arbeitstitels des Films erfüllt: „Auch aus Sorgenkindern werden Leute“.

Vorverkauf

Datum: Do., 11.06.26
Beginn: 21:45 Uhr
Einlass: 20:45 Uhr



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