Ralf Päschke, Regiestudent an der Filmhochschule, will einen Film über eine Frauenbrigade im Berliner Glühlampenwerk NARVA drehen. Die fünf Mädchen um die souveräne Meisterin Boltzin sind ein ausgezeichnetes Arbeitskollektiv, doch er merkt bald, dass es unter der Oberfläche brodelt.
Besonders gegenüber Kerstin existieren Vorbehalte: Sie ist Abiturientin, wegen Diebstahls vorbestraft und zur Bewährung in der Brigade.
Als einziger „Mann an Bord“ wird Ralf bald umgarnt, unter anderem von der schnoddrigen Susi, die nichts anbrennen lässt und der selbstbewussten Anita, die insgeheim sehr einsam ist und so gar kein Glück bei Männern hat.
Ralf dagegen interessiert sich nur für Kerstin, die alle Mobbing-Attacken stumm erträgt, da sie nach der Bewährung auf einen Studienplatz hofft.
Zu einer heftigen Auseinandersetzung mit der Meisterin kommt es, als die Mädchen entdecken, daß sie über die Disziplinverstöße aller Arbeiterinnen Buch führt. Die Situation eskaliert weiter, als in der Brigade Geld abhanden kommt, Kerstin beschuldigt wird und die Meisterin mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert wird.