Basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Fatima Daas erzählt der Film einfühlsam und in starken Bildern von der 17-jährigen Fatima, die als einzige in Frankreich geborene Tochter algerischer Einwanderer in einem Pariser Vorort aufwächst. Inmitten einer liebevollen Familie und geprägt von ihrem islamischen Glauben gerät sie zunehmend in ein Spannungsfeld zwischen Tradition und Selbstfindung.
Als engagierte Schülerin besucht Fatima eine philosophische Hochschule in Paris und taucht dort in eine neue, inspirierende Welt ein. Mit dem Beginn ihres Erwachsenwerdens setzt auch ein Prozess der Emanzipation ein: Sie beginnt, sich von den Erwartungen ihrer Familie zu lösen und ihre eigene Identität zu hinterfragen.
Dabei steht sie vor einer zentralen Frage: Wie kann sie ihren Glauben mit ihren neu entdeckten Gefühlen und ihrer Homosexualität in Einklang bringen?