R: Jörg Steinberg


Theater Strahl

Für Ingo ist die Berliner Mauer alles andere als ein „Wimpernschlag der Geschichte“. 1961, am Tag des Mauerbaus geboren, wird die Errichtung des „Antifaschistischen Schutzwalls“ sein gesamtes Leben in Ost-Berlin bestimmen. Auf seinen Vater wartet er vergebens, denn der lebt längst mit einer neuen Familie in West-Berlin, seine Mutter schweigt und verdrängt und sein Heimatland mauert sich immer weiter ein. Doch als das „Hierbleiben“ für Ingo nicht mehr geht und er endlich „rüber“ darf, ganz legal per Ausreiseantrag, ist der 9. November ´89 und die Grenze ist plötzlich offen.

Vier Theaterautor*innen, aus Ost und West, geboren vor und nach der „Wende“, haben in einem kollektiven Schreibprozess ein Stück über das Leben in einer geteilten Stadt entwickelt. Eine Familiengeschichte in Ost und West stellt die Frage nach dem Sinn von Mauern, die uns trennen und immer wieder neu errichtet werden.

ab 14 J.

Pressestimmen

“Und das bestens aufgelegte Ensemble […] sorgt dafür, dass die gut zwei Stunden wie im Flug vergehen. Für Schulklassen ein lustvolles Muss, aber auch unbedingt empfehlenswert für Familien, wobei die Großeltern mitkommen sollten, um hinterher zu erzählen, wie sie die Mauerzeit empfunden haben. […] Diese Inszenierung hat das Zeug zum Kultstück.”
Stefan Kirschner, Berliner Morgenpost

“Das Jugendstück „#BerlinBerlin“ im Theater Strahl erzählt plattitüdenfrei und vergnüglich vom Aufwachsen im geteilten Deutschland.”
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

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Datum: Fr, 03.09.21
Zeit: 11:00 Uhr