Herbert Achternbusch: Bierkampf

D 1977, Herbert Achternbusch – Wandern zwischen Wirklichkeit und Wahn: In einer (falschen) Polizeiuniform legt sich der betrunkene Regisseur und Hauptdarsteller Herbert mit (echten) Trinkern auf dem Oktoberfest an. Einzigartige Gelegenheit, dieses filmische Juwel zu erleben – pünklich einen Monat vor der Wiesn!

Achternbusch, der in den 1970er- und 1980er-Jahren zu den interessantesten und wagemutigsten deutschen Regisseuren gehörte und der für ein paar Jahre in einem Atemzug mit Fassbinder, Herzog und Wenders genannt wurde, war der verspielt-verrückte Anarchist des „Neuen Deutschen Films“. Seine Werke gaben damals Einblick in die bayrische Seele – zumindest in den antibürgerlichen Teil.

Achternbusch zum Film: „Bierkampf“, dieser Film ist die reife Frucht all meiner Bemühungen auf diesem Gebiet. In dieser Bierhölle hätte sich ein anderer Filmer am zweiten Tag aufgehängt, aber was wir täglich an Bier einliterten, machte uns zur Masse. (…) Auf mich, den Polizisten, reagierte die Masse, und auf uns, den Film, reagierte sie.

Freibier, solange der Vorrat reicht.

  • Beginn: 20:30 Uhr

    Länge: 88 min

    Preis: 7 €