DEFA-Doku: Märkische Ziegel + Märkische Heide, Märkischer Sand

DDR 1989-1990, Volker Koepp.

Wir zeigen Teil I und II der Märkischen Trilogie, die die Arbeit in einem Ziegeleibetrieb in der märkischen Kleinstadt Zehdenick um die Wende dokumentiert.

Märkische Ziegel

Im Frühjahr 1988: ein Stück filmischer Chronik der märkischen Kleinstadt Zehdenick an der Havel. Seit genau 100 Jahren bestimmen Ziegeleien den Lebensrhythmus der Zehdenicker. Gestandene Ziegler und junge Facharbeiter äußern sich freimütig und kritisch ihren Arbeits- und Lebensbedingungen. Im poetisch dichten Stadt-, Arbeits-, und Gesprächsatmosphären zum „Bild der Arbeiterklasse“ ein realistisch-konkretes Zeitdokument, das zugleich verallgemeinerbar ist. Der sehr sensibel und stimmungsvoll gestaltete Film wurde von den damaligen Zensoren der DDR zurückgehalten. Ein deprimierender Bericht über veraltete Produktionsmethoden und desillusionierte Menschen.

Märkische Heide, Märkischer Sand

Der zweite Teil der Märkischen Trilogie über die Kleinstadt Zehdenick dokumentiert Gespräche in Zehdenick/Havel wenige Wochen vor den ersten freien Wahlen im Frühjahr 1990. Hoffnungen und Sorgen bei Geschäftsleuten, Arbeiterinnen, jungen Leuten. Der Film knüpft an an die bereits zuvor in „Märkische Ziegel“ von Volker Koepp gestaltete Wirklichkeit und reflektiert Lebensgefühle der Zehdenicker nach der politischen Wende in der DDR.

  • Beginn: 21:45 Uhr

    Länge: 34 und 54 min

    Preis: 6,50 €